Dreißig Jahre Haft im falschen Film

So heißt das Manuskript des Bildhauers Gerhard Roese, der mit einem NAPOLA-Vater aufwuchs und dann selbst auf eine Elite-Anstalt geschickt wurde - die Odenwaldschule. Dass er dort zu den missbrauchten Kindern gehörte, macht er auch an seiner Erziehung fest. Er war das Kind der Familie, in dem der Vater das eigene Trauma ablegte, um es dann zu bekämpfen. Kinder, denen das widerfährt, sind die sogenannten "Sündenböcke" einer Familie. Sie dürfen für alles herhalten, was schief geht. Sie sind Schuld und sie fühlen sich schuldig. Das führt zu einer Demutshaltung, die wiederum Menschen anzieht, die ein Opfer suchen. Ein Teufelskreis, aus dem es Gerhard Roese herausgeschafft hat.

Den Artikel dazu, in dem es um transgenerationale Traumata geht, finden Sie bei deutschlandfunk.de.

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