Esoterik III: Robert Betz und die Lehre
Was Robert Betz sagt, ist nicht verkehrt. Es sind alte Weisheiten unter einem neuen Anstrich, die ansprechender rüberkommen als so manches fernöstliche Lehrbuch. Seine Welt der Selbstinszenierung ist bunter, gefälliger als eine Lehre des reinen Wortes ohne Banner mit übergroßen Blumen und bunten Hemden. Auch das Auge will geschmeichelt werden. In unserer Kultur gibt es den Spruch "Wie du in den Wald hineinschreist, so kommt es zurück". Dass das, was zu uns kommt, lediglich ein Echo auf unsere Taten ist, ist ein altes Wissen. Warum haben wir das noch immer nicht verstanden? Warum betreiben wir noch immer Schuldzuweisung? Weil es das Leben bequemer macht? Weil es einfacher ist zu denken, dass die anderen böse und schlecht sind und uns das Leben schwer machen? Weil es anstrengend ist sich selbst zu hinterfragen? "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst". Eines der christlichen Gebote, das in wenigen Worten ausdrückt, worum es geht. Lerne dich selbst zu lieben, indem ...