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Es werden Posts vom August, 2018 angezeigt.

Lesen Deine Kinder Deinen Blog oder Warum ich hier Seelenstriptease betreibe

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Heute erhielt ich folgende Frage einer mir bekannten Bloggerin:

Lesen Deine Kinder Deinen Blog? Bzw. könnten sie, wenn sie wollen würden?
Meine Antwort darauf:

Ein Blog ist öffentlich. Jeder kann es lesen. Wir haben jedoch noch nie über einen Post diskutiert.
Ich habe sie lediglich um ihr Einverständnis gebeten, wenn sie darin vorkamen.

Sie haben beide ganz andere Interessen als den Seelenstriptease ihrer Mutter zu verfolgen. Wie - übrigens auch - alle anderen Angehörigen. Ich schreibe das Blog auch nicht für sie. Ich schreibe für mich. Um meine eigene Entwicklung verfolgen zu können. Die Posts sind ein persönlicher Selbstausdruck. Ich mache mir dadurch ein Bild von mir selber. Ich lese die Posts immer wieder durch und spüre nach, ob sich das noch so anfühlt oder verändert hat. Manchmal bin ich über mich selbst erstaunt, was da aus mir kam. Manchmal bin ich versucht zu löschen, weil Scham aufkommt oder ein Gefühl von Schande. Dann nehme ich das als Gelegenheit, um damit zu …

Me too

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Ein großes Thema in meinem Leben ist Vertrauen.

Das große Leid in meinem Leben ist gefühlter Verrat.

Die schlimmsten Ereignisse sind die mit Menschen aus meinem innersten Kreis, von denen ich mich verraten fühle - der damit einhergehende Vertrauensverlust und der damit verbundene innere und meistens auch äußere Rückzug.

Als Kind, das sehr früh von seiner Mutter verraten und Missbrauch ausgesetzt wurde, konnte ich keine Herzensbindung zu meiner Bezugsperson entwickeln.

Die größte Sehnsucht in meinem Leben war eine wahrhaftige Verbindung, ein wahrhaftiger Austausch mit einem anderen Menschen. Dafür war ich zu wirklich (fast) allem bereit.

Vor zwei Jahren habe ich mich in einem Moment der Schwäche und Verzweiflung von einem Menschen aus meinem innersten Kreis getäuscht und verraten gefühlt. Ich war in einem Ausnahmezustand, da ich einen Tag vorher beinahe eines meiner Kinder verloren hätte. Im Krankenhaus, in das ich mein Kind fuhr, erlitt ich einen Nervenzusammenbruch. Mein Zustand war …