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Posts mit dem Label "Zeitqualitaet" werden angezeigt.

Integrität

Die Themen, die zur Zeit beschäftigen, sind Neutralität und Akzeptanz. Akzeptanz bedeutet die Dinge so zu nehmen, wie sie sind. Wenn wir aufhören in gut und böse einzuteilen, in richtig und falsch zu werten, wenn wir die Dinge stehen lassen können wie sie sind ohne ständig irgendwas oder irgendwen verändern zu wollen, kommen wir in die Neutralität. Alles hat einen Wert, denn es gibt nur Erfahrung und mit Neutralität werden die Dinge gleich wertig. Wir müssen den Schmerz nicht mehr verdammen und das Glück nicht mehr lobpreisen. Es ist gut, so wie es ist. Je mehr wir wegkommen von Werturteilen, desto mehr können wir bei uns bleiben . Wenn alles gleichwertig ist und alles gut so wie es ist, was gibt es dann noch zu tun? Das, was es für jeden einzelnen von uns zu tun gibt - sich selber treu zu bleiben . Das ist Integrität . Neutralität bedeutet  nicht die Hände im Schoß zu falten und abzuwarten wie sich alles entwickelt. Es geht nicht darum passiv zu werden. Es gilt alles loszulassen...

Weiblichkeit und Männlichkeit

A mysterious woman who wants to maintain her charismatic appearance needs to do things no man on earth will ever understand Diese Zeilen habe ich heute auf der Seite von Mizzie Morawez gefunden und sie geben mir die Antwort auf eine Frage, die ich schon lange mit mir herum trage. Ich komme gerade von einem viertägigen Kampfkunstseminar. Das Praktizieren von Karate ist im fortgeschrittenen Bereich noch immer überwiegend eine Männerdomäne und dementsprechend geprägt. Es wird behauptet, dass nicht unterschieden wird zwischen Männerkarate und Frauenkarate und doch sehe ich Unterschiede. Das Leben auf der Matte spiegelt in einem kleinen Kosmos genau das wieder, was draußen auf anderen Plätzen stattfindet. Viele Frauen, die sich der Kampfkunst widmen, haben einen großen männlichen Anteil in sich. Im Laufe der Zeit werden sie männlicher als so mancher Mann, da sie denken sich anpassen zu müssen, um mithalten zu können. Meine Entwicklung ist gegenläufig und ich frage mich oft, w...

Skyfall oder Der Bond in uns

Barbara Broccoli ist James Bonds wahre Chefin, denn sie bestimmt den Hauptdarsteller, die Story und das Girl. Sie ist eine der mächtigsten Hollywood-Produzentinnen der Welt und übernahm 1995  die Londoner Bond Produktionsfirma EON, die ihr Vater gegründet hatte. James Bond ist für sie so etwas wie ein Held des Zeitgeistes, daher auch die wechselnden Darsteller mit ihren unterschiedlichen Charaktermerkmalen, die dem aktuellen Zeitgeschehen angepasst werden. Daniel Craig spiegelt als angeschlagener Bond die angeschlagene Welt des 21. Jahrhunderts, ein andersgearteter Einzelkämpfer, der das Publikum an seinem Innenleben teilhaben lässt. Dieser Bond zeigt Gefühle, körperlichen und emotionalen Schmerz. Er ist der Bond, dessen Anzug nach einem Handgemenge nicht mehr unversehrt aussieht, der Bond, dem man nach einem Kampf die Strapazen ansieht, der Bond, der am authentischten wirkt. Der Bond, der sagen könnte "Weißt du überhaupt, was das mit mir macht?" Barbara Broccolis Vater...