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Posts mit dem Label "transgenerationale Traumata" werden angezeigt.

Engel des Vergessens

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Im Oktober verbrachten wir einige sehr schöne Herbsttage im Süden Kärntens. Als Kind verschlang ich die Bücher von Karl May, später hörte ich von den Karawanken und träumte von einer Reise "Durchs wilde Karawankistan". Aus den Fenstern des urigen Holzhauses, in dem wir Unterschlupf fanden, hatten wir einen traumhaften Blick auf diesen Teil der Alpen. Im Haus, das einer Familie gehört, lag ein Buch mit einer dazugehörigen DVD aus - Der Graben . Es geht um die Geschichte des Ortes Bad Eisenkappel/Železna Kapla und seiner Umgebung. Um die Geschichte der slowenischen Minderheit, die schon lange in den Tälern (genannt Gräben) auf Höfen lebt, und den Deutschkärtnern. Mich hat mal wieder das Trauma angezogen. Im Buch schreibt die deutsche Regisseurin Birgit Sommer über ihre Beweggründe für den Film. Sie hat eine Geschichte gehört, die sie nicht mehr losließ. Es ist die Geschichte eines Zwölfjährigen, dessen Vater zu den Partisanen ging. Viele der Kärtner Slowenen zogen nich...

Phönix-Runde zum Thema "Kriegsenkel - Wie wir den Krieg bis heute spüren"

Eine sehr gute Sendung zum Thema "transgenerationale Traumata" erschien im Mai 2015 unter "Phönix-Runde: Kriegsenkel - Wie wir den Krieg bis heute spüren". Ihr findet sie hier . Die Teilnehmer der Runde sind: Randi Crott - Journalistin und Autorin "Erzähl es niemandem! Die Liebesgeschichte meiner Eltern" Sabine Bode - Journalistin und Autorin "Die vergessene Generation" Jens Orback - Generalsekretär Olof-Palme-Stiftung und Autor "Schatten auf meiner Seele. Ein Kriegsenkel entdeckt die Geschichte seiner Familie" Katrin Himmler - Großnichte von Heinrich Himmler, Publizistin und Autorin "Die Brüder Himmler - Eine deutsche Familiengeschichte"

Dreißig Jahre Haft im falschen Film

So heißt das Manuskript des Bildhauers Gerhard Roese, der mit einem NAPOLA-Vater aufwuchs und dann selbst auf eine Elite-Anstalt geschickt wurde - die Odenwaldschule. Dass er dort zu den missbrauchten Kindern gehörte, macht er auch an seiner Erziehung fest. Er war das Kind der Familie, in dem der Vater das eigene Trauma ablegte, um es dann zu bekämpfen. Kinder, denen das widerfährt, sind die sogenannten "Sündenböcke" einer Familie. Sie dürfen für alles herhalten, was schief geht. Sie sind Schuld und sie fühlen sich schuldig. Das führt zu einer Demutshaltung, die wiederum Menschen anzieht, die ein Opfer suchen. Ein Teufelskreis, aus dem es Gerhard Roese herausgeschafft hat. Den Artikel dazu, in dem es um transgenerationale Traumata geht, finden Sie bei deutschlandfunk.de .

Bob Geldof und Peaches

Die Nachricht, dass Peaches Honeyblossom Geldof tot in ihrem Haus aufgefunden wurde, macht seit Montag die Runde. Während Bob Geldof unerschütterlich die große weite Welt retten will, zerbricht ein weiterer Teil seiner kleinen persönlichen Welt. Wie ein roter Faden zieht sich das Drama vom Tod junger Mütter durch sein Leben. Er verlor die Mutter, als er 8 Jahre alt war. Seine Tochter Peaches verliert ihre Mutter mit 11 Jahren, die Adoptivtochter Tiger Lily ist erst  4. Die Söhne von Peaches sind 11 und 20 Monate alt. Was passiert in dieser Familie? Bob Geldof erstreitet das Sorgerecht für seine 3 Töchter, nachdem bei seiner Ex-Frau Drogen gefunden wurden. Nach deren Tod im Jahr 2000 erkämpfte er sich auch das Sorgerecht für Tiger Lily, einer weiteren Tochter von Paula Yates. Beschrieben wird seine Musikerkarriere und naürlich sein soziales Engagement, allem voran die Live-Aid Konzerte, mit denen er den Hunger in Afrika lindern will. Seit 2003 gehört Bob auch der englischen Vä...