Wer mich beleidigt bestimme ich selbst
Diese Woche wurde ich um Stellungnahme zu einer Geschichte gebeten: Es geht um einen Kreis von Freundinnen und einen attraktiven jungen Mann, der nach langjähriger Beziehung wieder solo ist. Eine der Freundinnen kennt ihn schon lange, verehrt ihn, war aber immer nur Kumpel. Eine andere hat trotz dieses Wissens nach einer Feier etwas mit dem Mann angefangen. Die Verführerin wurde in einem Gruppengespräch darauf hingewiesen, dass ihr Verhalten für die Verehrerin verletzend und unsolidarisch ist, was jedoch zu keiner Reumütigkeit führte. Nun wird sie vorübergehend ausgeschlossen. " Wer mich beleidigt bestimme ich selbst " - diesen Spruch habe ich gehört und behalten und er machte mir klar, dass nicht das Verhalten eines anderen mich zum Opfer macht, sondern ich mich selber durch mein Bezugnehmen auf das Verhalten eines anderen. Wie auch immer man das Verhalten der Verführerin werten, beurteilen, sehen mag. Erst die Reaktion der Verehrerin und ihrer Fürsprecherinnen macht es...