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Ist das richtig?

Anfang der Woche schaute ich mir eine Berichterstattung zur Lage in der Ukraine an. Es wurde eine Frau interviewt, die aussah wie die Puppen, die meine Tochter so liebte. Sie stand dort, auf dem Maidan, im Feuerschein zwischen behelmten Demonstranten und Verletzten, die abtransportiert wurden. Den Kopf schützte nur ein buntes Kopftuch und sie sagte: Wie kann ich zu Hause sitzen bleiben, wenn hier, auf diesem Platz, meine Enkel verbluten? Wofür müssen sie sterben? Weil sie für Freiheit und Demokratie sind? Ist das richtig?

Wunsch

Was ich mir wünsche, wenn ich eine Wimper finde, was öfter vorkommt, als eine Sternschnuppe am Nachthimmel zu entdecken: Freiheit in meinem Geist Friede in meinem Herzen Freude in meinem Ausdruck

Freiheit

Aufbruch in die Freiheit Den eigenen Geist kennenlernen Alle Unterweisungen des Buddha haben eine Botschaft: In allererster Linie gilt es, den eigenen Geist kennenzulernen. Einfach deshalb, weil wir dort, in diesem Geist, die Quelle ausfindig machen können, von der jegliches Leid seinen Ausgang nimmt. Freude und Leid, die einfachen Dinge wie auch das Außergewöhnliche, sind Erfahrungen des Geistes: Jeden einzelnen Augenblick unseres Daseins, jede Wahrnehmung, jeden Gedanken, jede Empfindung, erlebt der Geist. Je besser wir daher den eigenen Geist kennen und begreifen, wie er funktioniert, umso eher wird es uns möglich sein, uns von Geisteszuständen frei zu machen, die uns niederdrücken, die unsichtbare Verletzungen und Wunden bei uns hinterlassen und unsere Fähigkeit, glücklich zu sein, zunichtemachen. Kennen wir den eigenen Geist, verhilft uns das nicht nur zu einem wahrhaft glücklichen Leben - jede Spur von Verwirrung wird transformiert, und diese Transformation ...

Chance - Falle - Scheinriese?

Vor einigen Tagen fand ich in meinem Posteingang die Anfrage eines Verlages. Sie wären auf mich aufmerksam geworden, ob ich autobiografische Aufzeichnungen hätte, die ich bei ihnen verlegen möchte. Für einen kurzen Augenblick fühlte ich mich geehrt. Ich kenne die Geschichte nur andersherum. Autoren, die mit ihrem Manuskript Verlage abklappern. Der Augenblick des Geschmeicheltfühlens war, wie gesagt, nur von kurzer Dauer, dann fiel mir ein, was ich über mich und meinen Lebensverlauf gelernt hatte. Es gab zwei Dinge, die mich in meinem bisherigen Leben anspornten. Einschätzungen anderer über mich, die mir etwas nicht zutrauten oder Einschätzungen anderer über mich, die mir etwas zutrauten. Beides führte mich weit weg von mir. Als Kind und Jugendliche war es die Meinung anderer, dass ich etwas nicht kann, die mich dazu brachte über meine Grenzen hinauszugehen. "Du kannst das nicht, weil du ein Mädchen bist", hörte ich von meinen beiden Brüdern. Diese Worte forderten mich ...