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Posts mit dem Label "Selbstvertrauen" werden angezeigt.

Me too

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Ein großes Thema in meinem Leben ist Vertrauen . Das große Leid in meinem Leben ist gefühlter Verrat . Die schlimmsten Ereignisse sind die mit Menschen aus meinem innersten Kreis, von denen ich mich verraten fühle - der damit einhergehende Vertrauensverlust und der damit verbundene innere und meistens auch äußere Rückzug . Als Kind, das sehr früh von seiner Mutter verraten und Missbrauch ausgesetzt wurde, konnte ich keine Herzensbindung zu meiner Bezugsperson entwickeln. Die größte Sehnsucht in meinem Leben war eine wahrhaftige Verbindung , ein wahrhaftiger Austausch mit einem anderen Menschen. Dafür war ich zu wirklich (fast) allem bereit. Vor zwei Jahren habe ich mich in einem Moment der Schwäche und Verzweiflung von einem Menschen aus meinem innersten Kreis getäuscht und verraten gefühlt. Ich war in einem Ausnahmezustand, da ich einen Tag vorher beinahe eines meiner Kinder verloren hätte. Im Krankenhaus, in das ich mein Kind fuhr, erlitt ich einen Nervenzusammenbruch. M...

Resilienz

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Einst sprach der Ozean zum Ganges: "Wie kommt es eigentlich, dass du zur Regenzeit so viele riesige, gewaltige Baumstämme mit dir bringst, aber gar kein Gras, kein Rohr und keine Schilfhalme? Sind diese dir zu gering, weil sie schwach sind und so wenig Widerstand leisten? Oder wie verhält es sich damit?" Darauf sprach der Ganges: "Das will ich dir gern erklären, lieber Ozean. Das Gras, das Rohr und die Schilfhalme, die neigen sich und bücken sich, wenn ich mit den großen Wogen komme. Sie kennen die rechte Zeit und die rechte Gelegenheit, sie sind nicht übermütig und starr. Darum beugen sie sich vor der Übermacht des Wassers und des Sturms, und wenn ich über sie hinweggegangen bin, stehen sie wieder aufgerichtet und fest an ihrer alten Stelle. Die Bäume dagegen wollen unbeweglich Widerstand leisten, und darum werden sie von mir geknickt trotz ihrer viel größeren Kraft und Stärke." nacherzählt aus "indische Märchen" Das Wissen um die Notwendigkeit v...

Lob und Tadel

Meine Freundin Julia kam kürzlich von einem Seminar zurück mit der Behauptung, dass "sich erklären" nicht integer sei. Da ich ein Gefühlsempiriker bin, kann ich Dinge, die ich nicht selber "durchfühlt" habe, zwar stehen lassen, aber nicht annehmen. Ich brauche ein gefühltes Wissen zu Behauptungen, sonst bleiben sie in ihrer Bedeutung leer für mich. Und so gibt mir das Leben immer wieder Gelegenheiten mein eigenes Wissen zu erweitern. Als ich am Samstag in eine Diskussion um Sinn- und Zweckhaftigkeit bestimmten Tuns geriet, glitt ich selber in eine Erklärungshaltung, warum ich bestimmte Dinge gerade nicht mache. Ich bemerkte meine Haltung, konnte jedoch nicht aufhören, bis ich meine Erklärung zu Ende gebracht hatte. So verhält es sich in letzter Zeit immer öfter. Ich bemerke, dass meine Aktion oder Reaktion ziemlich daneben ist und führe sie zu Ende, weil ich zum Schluss erkennen kann, was meine wahren Beweggründe sind. In diesem Fall war es das Bedürfnis nach Be...