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Frohe Weihnachten

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Ich wünsche allen meinen Bloglesern Frohe Weihnachten, erholsame Feiertage und alles Gute für ein gesundes, erfülltes Jahr 2013.

Hat dein Weg ein Herz?

Heute morgen öffnete ich eine E-Mail mit folgendem Inhalt, den ich gerne mit euch teilen möchte: Aus dem gelebten Wissen der indigenen Völker, hier der Hopi-Indianer: Jeder muss seinen eigenen Weg gehen. Es gibt tausende Wege, auf denen man sich selbst entdecken und zu sich finden kann. Lass Dir Deinen Weg von niemandem vorschreiben.     Jeder Weg ist nur einer von Millionen  Wegen. Deshalb musst Du immer daran denken, dass ein Weg nur ein Weg ist. Wenn du glaubst, ihm nicht folgen zu dürfen, dann darfst du unter keinen Umständen  auf diesem Weg bleiben. Jeder Weg ist nur ein Weg. Du beleidigst weder Dich noch andere, wenn du ihn verlässt, weil dein Herz es dir befiehlt. Aber Dein Entschluss, auf dem Weg zu bleiben oder ihn zu verlassen, muss frei sein von Furcht und Ehrgeiz. Prüfe jeden Weg gewissenhaft und gründlich. Erprobe ihn, sooft Du es für nötig hältst. Dann stelle Dir, und nur Dir selbst, die  Frage: ...

Lob und Tadel

Meine Freundin Julia kam kürzlich von einem Seminar zurück mit der Behauptung, dass "sich erklären" nicht integer sei. Da ich ein Gefühlsempiriker bin, kann ich Dinge, die ich nicht selber "durchfühlt" habe, zwar stehen lassen, aber nicht annehmen. Ich brauche ein gefühltes Wissen zu Behauptungen, sonst bleiben sie in ihrer Bedeutung leer für mich. Und so gibt mir das Leben immer wieder Gelegenheiten mein eigenes Wissen zu erweitern. Als ich am Samstag in eine Diskussion um Sinn- und Zweckhaftigkeit bestimmten Tuns geriet, glitt ich selber in eine Erklärungshaltung, warum ich bestimmte Dinge gerade nicht mache. Ich bemerkte meine Haltung, konnte jedoch nicht aufhören, bis ich meine Erklärung zu Ende gebracht hatte. So verhält es sich in letzter Zeit immer öfter. Ich bemerke, dass meine Aktion oder Reaktion ziemlich daneben ist und führe sie zu Ende, weil ich zum Schluss erkennen kann, was meine wahren Beweggründe sind. In diesem Fall war es das Bedürfnis nach Be...

Integrität

Die Themen, die zur Zeit beschäftigen, sind Neutralität und Akzeptanz. Akzeptanz bedeutet die Dinge so zu nehmen, wie sie sind. Wenn wir aufhören in gut und böse einzuteilen, in richtig und falsch zu werten, wenn wir die Dinge stehen lassen können wie sie sind ohne ständig irgendwas oder irgendwen verändern zu wollen, kommen wir in die Neutralität. Alles hat einen Wert, denn es gibt nur Erfahrung und mit Neutralität werden die Dinge gleich wertig. Wir müssen den Schmerz nicht mehr verdammen und das Glück nicht mehr lobpreisen. Es ist gut, so wie es ist. Je mehr wir wegkommen von Werturteilen, desto mehr können wir bei uns bleiben . Wenn alles gleichwertig ist und alles gut so wie es ist, was gibt es dann noch zu tun? Das, was es für jeden einzelnen von uns zu tun gibt - sich selber treu zu bleiben . Das ist Integrität . Neutralität bedeutet  nicht die Hände im Schoß zu falten und abzuwarten wie sich alles entwickelt. Es geht nicht darum passiv zu werden. Es gilt alles loszulassen...

Weiblichkeit und Männlichkeit

A mysterious woman who wants to maintain her charismatic appearance needs to do things no man on earth will ever understand Diese Zeilen habe ich heute auf der Seite von Mizzie Morawez gefunden und sie geben mir die Antwort auf eine Frage, die ich schon lange mit mir herum trage. Ich komme gerade von einem viertägigen Kampfkunstseminar. Das Praktizieren von Karate ist im fortgeschrittenen Bereich noch immer überwiegend eine Männerdomäne und dementsprechend geprägt. Es wird behauptet, dass nicht unterschieden wird zwischen Männerkarate und Frauenkarate und doch sehe ich Unterschiede. Das Leben auf der Matte spiegelt in einem kleinen Kosmos genau das wieder, was draußen auf anderen Plätzen stattfindet. Viele Frauen, die sich der Kampfkunst widmen, haben einen großen männlichen Anteil in sich. Im Laufe der Zeit werden sie männlicher als so mancher Mann, da sie denken sich anpassen zu müssen, um mithalten zu können. Meine Entwicklung ist gegenläufig und ich frage mich oft, w...

Skyfall oder Der Bond in uns

Barbara Broccoli ist James Bonds wahre Chefin, denn sie bestimmt den Hauptdarsteller, die Story und das Girl. Sie ist eine der mächtigsten Hollywood-Produzentinnen der Welt und übernahm 1995  die Londoner Bond Produktionsfirma EON, die ihr Vater gegründet hatte. James Bond ist für sie so etwas wie ein Held des Zeitgeistes, daher auch die wechselnden Darsteller mit ihren unterschiedlichen Charaktermerkmalen, die dem aktuellen Zeitgeschehen angepasst werden. Daniel Craig spiegelt als angeschlagener Bond die angeschlagene Welt des 21. Jahrhunderts, ein andersgearteter Einzelkämpfer, der das Publikum an seinem Innenleben teilhaben lässt. Dieser Bond zeigt Gefühle, körperlichen und emotionalen Schmerz. Er ist der Bond, dessen Anzug nach einem Handgemenge nicht mehr unversehrt aussieht, der Bond, dem man nach einem Kampf die Strapazen ansieht, der Bond, der am authentischten wirkt. Der Bond, der sagen könnte "Weißt du überhaupt, was das mit mir macht?" Barbara Broccolis Vater...

Sag einfach alles ab

So stand es auf dem T-Shirt eines jungen Mannes und diese Worte fielen mir sofort ins Auge, als ich bei unserem ersten frühjährlichen Biergartenbesuch auf einer Bierbank saß und ein Radler trank. Es war nicht der Rat eines Arztes, den ich wegen Erschöpfung hätte aufsuchen müssen oder der wohlmeinende Tipp eines Freundes, bei dem ich mich über Stress in meinem Leben beklagte. Nein, es war der Druck auf einem quietschgrünen T-Shirt eines sehr lebendig und lebensfreudig aussehenden Jünglings, der eher danach aussah, als ob er nichts auslassen würde. Vielleicht war dieser Widerspruch der Anlass dafür, dass mich diese Worte das ganze Jahr über begleiteten. Sie kamen mit einem durchaus positiven Ausdruck. Es war Frühjahr, das Leben spross überall hervor und ein Event folgte dem anderen, wie auch Termine und Verpflichtungen. Jedes Mal, wenn ich den Ansatz von Überforderung spürte, tauchten diese Worte vor meinem inneren Auge auf  "Sag einfach alles ab", sie kamen freundlich un...