Farben und Lebensfreude

Liegt es wirklich am Vitamin D Mangel, dass ich und meine Mitmenschen in dieser Jahreszeit grau und schlapp durchs Leben wandeln?
Ich sehne mich nach Licht und kann es nicht abwarten, bis es draußen hell wird. Kaum ist es hell, drückt der graue Himmel von oben und der nasskalte Boden von unten. Dazwischen eingeklemmt Menschen in braunen, grauen und schwarzen Winterjacken. Mir fehlt die Farbe, mir fehlt die Freude.
In den Boutiquen haben sie bereits Einzug gehalten, die Farben rot, gelb und grün, der Frühling wird leuchten. Dazwischen die reduzierte Winterware im üblichen braun, grau und schwarz und ja, tatsächlich, auch dunkelblau und vereinzelt dunkelgrün. Warum gibt es keine signalroten Daunenmäntel, kanariengelbe Steppjacken, wiesengrüne Wollmäntel?
Es sieht so aus, als ob wir uns der Natur anpassen, noch warten die Krokusse auf ihr Coming-out und die Tulpen auf die wärmende Sonne, die ihnen das Startzeichen gibt sich in aller Buntheit zu entfalten. Das alljährliche große Warten auf den Startschuss. JETZT ist es so weit und alles ist bereit sich in quietschgelb, leuchtrot und grasgrün zu zeigen. Ich freue mich auf den Frühling. Wie jedes Jahr sehne ich ihn herbei. Die Explosion von Tulpen, Osterglocken, Forsythien und Flieder.

Bis dahin tröste ich mit Parov Stelars "Catgroove".


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